Die Geschichte des Labsaal in Alt Lübars Berlin.

Schon die 1844 am Alten Dorfkrug errichtete Kegelbahn war wohl nicht für die wenigen Lübarser Einwohner gedacht, der 1896 errichtete Festsaal ganz gewiss nicht. Er wurde mitsamt dem neuen Wirtshaus gebaut, nachdem der überkommene Krug mit seinem Strohdach Feuer fing und völlig abbrannte. Das Geld für den Neubau verschaffte sich der Krüger Seeger durch den Verkauf von Ackerland am Vierrutenberg an einen Ziegelfabrikanten. Lübarser Backsteine und Terrakotten dienten unter anderem zum Bau des Roten Rathauses von Berlin.

Im Herbst 1978 kam unter einigen Leuten in Lübars die Idee auf, sich selbstbestimmt, d.h. unabhängig von Parteien, Vereinen und Verbänden für Natur und Kultur zu engagieren. Basisdemokratie war angesagt und klappte sogar – bis auf den heutigen Tag, obwohl die Bürgerinitiative längst ein eingetragener Verein und dieser als gemeinnützig anerkannt ist.

Ohne öffentliche Subvention und in ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit wird seitdem der LabSaal für die Gruppenarbeit, die öffentlichen Veranstaltungen und für Vermietungen genutzt.

Der Saal Berlin Lübars als Düngemittellager, leider war von den Wandmalerein nicht mehr viel zu sehen.

Bei „Heißgetränk“ aus Alkolat erholten sich Tanzwütige von Jitterbug und Boogie-Woogie.

Historische Ansicht vom LabSaal Berlin Lübars

Die auf vornehme Blässe bedachte Damenwelt ließ sich vom vorsorglich annoncierten „schattigen Naturgarten“ anlocken. Am Sonntagnachmittag fiedelte der Dorfstellmacher Hamster mit Bass- und Paukenbegleitung.