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Wo ein so wunderbarer Saal mit einer richtigen Theaterbühne steht, muss es natürlich auch eine Theatergruppe geben!

Wer sind wir?

Wir sind eine Gruppe von  Amateur*innen, die Theaterstücke auf die Bühne bringen wollen, bei denen sie selbst als Darsteller*innen auftreten und auch für die Arbeiten drumherum, wie z.B. Bühnenbau, Kostüme usw. zur Verfügung stehen.

Das bedeutet schon  Einiges an Arbeit – Rolle einstudieren, konzentriert  proben, auch mal  handwerklich oder beim Bühneputzen mithelfen –  aber:  wer schon mal in Theaterarbeit hineingeschnuppert hat, weiß auch, was dabei an Gemeinschaftsgefühl, Freude und Spaß zusammen entstehen kann.

Wir treten unter dem Namen „Theater im LabSaal“ auf.

Unsere Theatergruppe ist Mitglied im Verband Berliner Amateurbühnen e.V (VBA) und damit auch im Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT)

Welche konkreten Ziele haben wir uns gesteckt?

Wir haben das Ziel, möglichst 1x im Jahr eine abendfüllende Theaterproduktion auf die Beine zu stellen, die dann im Labsaal öffentlich aufgeführt wird. Dafür suchen wir uns gemeinsam einen geeigneten Theatertext aus und versuchen ihn, unter Anleitung einer Regie, mit Leben zu füllen.

Soweit möglich, stehen wir darüber hinaus auch für kleinere Produktionen zur Verfügung.

Nachdem wir am 19. und 20.11.2021 erfolgreich unser Stück “Kleine Dramen – große Satire – 6 Einakter von Ephraim Kishon” im LabSaal aufgeführt haben, wenden wir uns jetzt einem neuen Stück zu und zwar dem “Grünen Kakadu” von Arthur Schnitzler. Dieses Stück wird am 18.11.2022 Premiere im LabSaal feiern, wenn denn Alles gut geht. Aber das wird es!

Organisatorische Fragen zur Theatergruppe beantwortet Ihnen gerne

Thomas Weisenfeld (Organisatorischer Leiter der Theatergruppe)
Mobil: 0177-840 41 70
Email: thomas.weisenfeld@gmx.de

Regie führt Regina Szur.

Unsere aktuellen Aktivitäten

Als kleinen Vorgeschmack auf unser Kishon-Stück hier einige Bilder aus 2020, als zeitweise im Labsaal  eine Live-Probenarbeit  unter bestimmten „Corona“regeln möglich war.

Vielen Dank an Barbara Thiele von der Fotogruppe, die die Fotos von uns gemacht hat und auch einmal selbst auf einem Treppchen zu sehen ist.

Bisherige Aktivitäten

Lesung aus dem Dekameron von Giovanni Boccaccio (LabSaal Adventskalender 2020 Türchen Nr. 13)
 
In diesem Türchen hat Ute Becker aus unserer Theatergruppe einen Abschnitt aus dem “Dekameron” von Giovanni Boccaccio (1.Tag, 3.Geschichte) mit einer Fassung der “Ringparabel” vorgelesen. Leider hatten wir die Rechte für eine Lesung aus dem benutzten Buch nur bis 1.1.21 und können den Beitrag jetzt nicht mehr online lassen.
 
Vielleicht haben Sie Lust, sich das “Dekameron” im Buchhandel oder in einer Bibliothek zu besorgen und die Geschichte selbst zu lesen.

Ein Gedicht von Alberto Caeiro.
(Übersetzung: Inés Koebel und Georg Rudolf Lind)
Mit freundlicher Genehmigung des S.Fischer Verlags.

Ein Video Beitrag der Theatergruppe im LabSaal.
Zum Adventskalender 2020 von LabSaal Natur&Kultur e.V. in Berlin Lübars
Mit Vasco Esteves als “alter Mann” und Funda Orrisch als “Enkelin”.

Alter Mann
Num meio-dia de fim de Primavera
Tive um sonho como uma fotografia:
Vi Jesus descer à terra!

Enkelin
Bitte bitte, Opa, erzähle mir lieber auf Deutsch…
Alter Mann
An einem Mittag gegen Frühlingsende
, hatte ich einen Traum deutlich wie eine Fotografie:
Ich sah Jesus Christus auf die Erde kommen!

Enkelin
Unglaublich! Und was hast Du genau gesehen?
Alter Mann 
Den Hang eines Berges hinab,
wieder zum Kind geworden, 
lief  und rollte er durchs Gras: 
Er war dem Himmel entflogen!
Enkelin
Aber warum?
Alter Mann
Im Himmel war alles falsch, stand alles im Missklang.
Im Himmel musste er immer ernsthaft bleiben
 und immer wieder aufs Neue Mensch werden
 und hoch ans Kreuz und sterben!

Mit einer Dornenkrone
 und Nägeldurchbohrten Füßen
 und mit einem Tuch um die Hüften.
Enkelin
Und was war mit seinem Vater?
Alter Mann
Zwei Personen waren sein Vater:
Ein Alter namens Joseph, ein Zimmermann und der war nicht, er war nicht sein Vater!
Und der andere Vater 
war in der Welt die einzige hässliche Taube…
Enkelin
Aber mit seiner Mutter war doch alles in Ordnung, oder?
Alter Mann
Seine Mutter hatte nicht geliebt, bevor sie ihn gebar!
Sie war keine Frau: sie war ein Koffer
In dem er vom Himmel kam.
Und er, der nur Kind einer Mutter war,
 aber nie einen Vater hatte, den er achten und lieben konnte,
 sollte Güte predigen? und Gerechtigkeit?
Enkelin
Oh-gott-oh-Gott!
Und wo wohnt jetzt, der kleine Jesus?
Alter Mann
Er lebt bei mir in einem Dorf,
 pflückt Blumen, freut sich daran und vergisst sie!
Er ist ein Kind mit einem hübschen Lachen – und natürlich!
Enkelin
Was meinst Du mit „natürlich“?
Alter Mann
Er planscht in den Pfützen,
 wischt sich die Nase mit dem rechten Arm,
 und läuft schreiend und heulend vor den Hunden davon…
Enkelin
Hat er Angst vor Tieren?
Alter Mann
Wirft mit Steinen nach den Eseln,
 stiehlt Obst aus den Gärten,
 läuft den Mädchen nach
, die in Gruppen über die Straße ziehen, mit einem Krug auf dem Kopf, und hebt Ihnen die Röcke hoch!
Enkelin
So was! Ein richtiger „Streuner“, also…
Alter Mann
Er zeigt mir, wie hübsch die Steine sind,
 wenn wir sie in den Händen halten
 und mit Muße betrachten…
Er ist das Menschliche,
 er ist das Göttliche, das lächelt und spielt.
Und darum weiß ich mit aller Gewissheit:
Er ist das wahre Jesuskind !
Enkelin
Und wie findet er uns, Menschen?
Alter Mann
Ich erzähle ihm Geschichten nur von uns Menschen, und er lächelt, weil alles so unglaublich klingt.
Verlacht die Könige und die Nichtkönige
 und es tut ihm weh von Kriegen zu hören…
Enkelin
Kann ich gut verstehen…
Alter Mann
Er sagt, Gott verstehe nichts 
verstehe nichts von den Dingen, die er schuf…
Dann schlummert er ein, ich trage ihn ins Haus
und bringe ihn zu Bett…
Alter Mann

Das ist die Geschichte von meinem Jesuskind!
Enkelin
Opa, das ist die Geschichte von Deinem Jesuskind!

Der Theaterworkshop

Der nächste Theater-Workshop wird am 03.04.2022 unter der Leitung von Regina Szur stattfinden, unter dem Titel “Die goldenen Zwanziger” – Epoche zwischen Extase und Entsetzen. Bitte melden Sie sich bei Interesse unter “Aktuelles” zu diesem Workshop an.

Ziel dieses Workshops soll sein, diverse Übungen zur Körperspannung, Bewegung und Positionierung im Raum, zum körperlichen Ausdruck (Mimik, Gestik) und dem Wechsel von Emotionen abschließend in eine Gruppenszene münden zu lassen, die im Nachtleben der “Zwanziger Jahre” verortet wird. Die Arbeitsweise ist eher am Bewegungstheater orientiert, der Einsatz von Sprache von untergeordneter Bedeutung.

Bisherige Workshops ab 2018:
25. November 2018 (Leitung: Susanne Meyenburg und Christian Kuderna)
17. November 2019 (Leitung: Christian Kuderna und Barbara Skidzun)

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf

LabSaal Theatergruppe

Natur & Kultur (LabSaal-Lübars) e.V.
Alt Lübars 8

13469 Berlin

Thomas Weisenfeld
(Organisatorischer Leiter der Theatergruppe)

Tel: 0177-840 41 70

mail: thomas.weisenfeld@gmx.de

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