Holunder galt als Sitz der “Frau Holle”, die das Leben der Menschen, Tiere und Pflanzen begleitet und beschützt. Die hohe Verehrung hat sich in dem Satz “Vor dem Holunder ziehe den Hut” erhalten.

Die reifen Früchte werden im folgenden Frühjahr bis zu 4 Metern und mehr aus der Kapsel gesprengt. Im Botanischen Garten, Dahlem, steht ein ganz besonders schönes Exemplar, direkt vor dem Heilpflanzengarten.

Giersch ist Bestandteil der „Grünen Suppe“, die aus neunerlei Wildkräutern besteht und an Gründonnerstag noch vereinzelt als traditionelle Speise verzehrt wird.

Vor der Kultivierung von Park- und Grünanlagen bevorzugte das Gänseblümchen als Lebensraum die Weideplätze der Gänse. Mit der Vorliebe für Gras halten diese Tiere Wiesen und Weiden dauerhaft kurz.

Im Garten ist Efeu „Ansichtssache“: Nicht jeder Gärtner schätzt ihn als dekorativen Sichtschutz oder als Blätterkleid seiner Gartenlaube.
Alle Teile der Pflanze sind giftig, ganz besonders die Beeren.

Die an den Wegstrecken der Wagenkolonnen auftretende Pflanze bezeichneten die Ureinwohner als „Fußstapfen der Bleichgesichter“.

Wir verwenden die frischen Bärlauchblätter in Quarkspeisen und
Suppen oder verarbeiten sie zu haltbarem Pesto. Bärlauch “durchlaucht” und regt mit seinen schwefelhaltigen Biokatalysatoren Stoffwechselprozesse an. Die Wirkung dieses Kraftprotzes sollte nicht unterschätzt werden.

Was für den einen Gärtner eine echte Herausforderung, ist für den anderen eine Bereicherung, denn aus den grünen Trieben läßt sich ein Ansatz herstellen, der Gartenpflanzen kräftigt und Schädlinge fernhält.

Ohne öffentliche Subvention und in ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit wird seitdem der LabSaal für die Gruppenarbeit, die öffentlichen Veranstaltungen und für Vermietungen genutzt.