Zwischen Kaffee, Flugzeugmotoren und Senatsreserven Zur Geschichte eines Berliner Gasthofsaales (heute LabSaal)

Der historische Gasthofsaal liegt im Kern des Dorfes Lübars im Norden Reinickendorfs. Seit 130 Jahren ist er Zeuge von deutscher und Berliner Geschichte.
Norbert Heners-Martin gibt Einblicke in die wechselvolle Geschichte des heutigen LabSaals vom Ausflugslokal zum Lager der Senatsreserve. Der Saal war Veranstaltungsort für Maskenbälle, Filmvorführungen und Feste.

Nathalie Scholl vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) ordnet die Geschichte des LabSaals in den Kontext der Berliner Industriekultur ein. Außerdem berichtet sie von ihren Forschungen zur Argus Motoren GmbH. Das Reinickendorfer Unternehmen produzierte zwischen 1906 und 1945 Motoren für Autos und Flugzeuge. Im Zweiten Weltkrieg diente der Gasthofsaal in Lübars als geheime Lagerstätte für Flugmotoren von Argus.

Seit 44 Jahren betreibt der Verein Natur und Kultur (Labsaal Lübars) e.V. den Saal.

Das Dorf Lübars mit Dorfanger, Dorfkirche, Straße Alt Lübars und Gewendeflächen umfasst 20 Baudenkmale, das Gartendenkmal Dorfanger und das Bodendenkmal Eiche.

Das Programm anlässlich des Tags des offenen Denkmals:

12:00 / 14:00 / 16:00 – Dorführungen mit Balthasar Spring: 

13:00 Uhr – Die (un)dichte Krone mit dem Tüfteltheater – Veranstaltung für Kinder ab

15:00 Uhr – Vorträge im LabSaal

Datum
Sonntag, 13.09.2026
Uhrzeit
12:00 Uhr - 17:00 Uhr
Preise
Eintritt frei -
Ort
LabSaal Berlin
LabSaal Berlin
Alt-Lübars 8, 13469 Berlin